Aktuelles
01.06.06
„DMSB-Schnuppertag“ am 18. März 2006 wieder gut besucht.
Volker Fritz, Wolfenbüttel
Am Samstag, dem 18.03. fand wieder ein „DMSB-Schnuppertag“ in den Räumen an der Salzdahlumer Straße in Braunschweig statt, um Interessenten an einer DMSB- Ausbildung Informationen über das zu geben, was sie erwarten würde. Die Veranstaltung war wieder gut besucht und lässt hoffen, dass auch zum nächsten Semesterbeginn wieder deutlich über 20 Neuanfänger die Ausbildung beginnen werden. Zur Zeit sind 47 aktiv Studierende an der DMSB tätig.
Die etwa 75 Personen des Teilnehmerkreises setzten sich zu etwas über einem Drittel
aus Schulleitung, Dozenten, Vortragenden, aktiven Studierenden und praxiserfahrenen
Absolventen zusammen, die allesamt, neben den Vorträgen, den Interessenten zur
persönlichen Information zur Verfügung standen.
Die erschienenen Besucher machten von den Möglichkeiten in den Vortragspausen
und während der anschließenden Rundgänge in Kleingruppen durch die DMSB
lebhaft Gebrauch.
Nach der Begrüßung durch Herrn Studiendirektor Beißner informierte zunächst
Herr Studienrat Böttcher, als verantwortlicher Ansprechpartner innerhalb der DMSB,
über Ausbildungsinhalte, Voraussetzungen für Bewerber und die an der DMSB erhältlichen Abschlüsse.
Dabei wurde, unter Berücksichtigung der heutigen Arbeitsmarktsituation in Deutschland, auf die hohe
Sicherheit der Berufsausübung von DMSB-Absolventen hingewiesen, die sich aus der Breite und Vielseitigkeit
der 2-jährigen Ganztagsausbildung an der DMSB und aus der speziellen Branchensituation ergibt.
Anschließend wurde von Dozenten zu einzelnen Fachthemen referiert, um
den Besuchern einen konkreteren Einblick in die Inhalte und die sich anbietenden
vielfältigen beruflichen Möglichkeiten zu geben, die sich weit über die Hauptbereiche
Müllerei und Futtermittelherstellung hinaus erstrecken und dadurch ganz wesentlich
zu der erstaunlichen beruflichen Beschäftigungssicherheit der Absolventen führen.
Dem Bereich der Schälmüllerei mit seiner teils herausragend höheren Wertschöpfung,
verglichen mit der Speisemehl- oder Tierfutterherstellung, widmete sich Herr Dr. Strandt,
wobei er auf die mannigfaltigen Möglichkeiten einging, die sich weltweit für dieses
Spezialgebiet eröffnen, wenn man zur Mobilität bereit ist.
Herr Lucht ging noch einen Schritt weiter, ganz aus dem Food-Bereich heraus:
das verfahrenstechnische Rüstzeug erlaubt es Absolventen der DMSB vielmehr, auch in den verschiedensten
Einsatzgebieten erfolgreich tätig zu sein. Als Praxisbeispiele wurden einmal eine Zerkleinerungs- und
Recycling-Linie für FCKW-Kühlschränke gezeigt, die von einer Absolventin der DMSB entwickelt und erfolgreich
installiert wurde, wie andererseits die verschiedensten Aufbereitungs- und Klassieranlagen in der
Abfall-Verwertung, die nach den gleichen Grundprinzipien und Verfahrensschritten arbeiten, wie sie an der
DMSB gelehrt werden, nur eben angepaßt an diese anderen Anwendungen.
Einer der praxiserfahrenen Teilnehmer berichtete im kleinen Kreis über die großen Vorteile, die ihm
sein Wissen über Stäube und deren Behandlung in anderen beruflichen Tätigkeitsfeldern gebracht habe, auf
die ihn sein beruflicher Lebensweg geführt hat.
Der Studierende Thomas Kriszun berichtete über die Entwicklung und den Verlauf der von ihm in einem 4er-Team bearbeiteten Projektaufgabe, die unternehmerische Aufgabenstellungen in einem vorhandenen Kraftfutterwerk umfasst. Durch ihre direkte Praxisbezogenheit, bis hin zur bevorstehenden offiziellen Präsentation der Ergebnisse am 12.Mai 2006 vor Fachpublikum, ist sie für die Projekt-Teilnehmer eine große Aufgabe und zugleich eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die späteren beruflichen Anforderungen.
Ein Absolvent aus dem Abschluß-Jahrgang 2005, Herr Christian Greife, der heute bei Fa. Bühler in
Braunschweig tätig ist, berichtete über seinen persönlichen Lebensweg, bis hin zu seiner Entscheidung, die
DMSB zu durchlaufen und seinen dabei gemachten insgesamt positiven Erfahrungen, die mit der Anstellung bei
Bühler in Braunschweig ihre Fortsetzung im Beruf fanden. Er machte den Besuchern Mut, den Schritt zu wagen,
aber dann auch mit Freude und Nachdruck ans Werk zu gehen. Die Bedingungen an der DMSB seien bestens dazu
geeignet, um die Ausbildung zum Erfolg werden zu lassen. Das Engagement müsse aber jeder selbst mitbringen.
Das eingespielte „Kantinen-Team“ der aktiven Studierenden bot wieder reichlich Getränke und Verpflegung im Veranstaltungszentrum an. Die neuen verbesserten Info-Mappen der DMSB lagen für die Besucher zur Mitnahme aus.

