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15.07.03
Dipl.-Ing. Karl-Friedrich Robohm im Ruhestand; Verabschiedung der Absolventen und vier langjähriger Dozenten
Der Leiter der Deutschen Müllerschule Braunschweig, Karl-Friedrich Robohm, tritt wenige Tage vor Vollendung des 65. Lebensjahres am 31. Juli 2003 in den Ruhestand. Im Rahmen einer Feierstunde im Anschluss an die Verabschiedung der Absolventen der Deutschen Müllerschule Braunschweig (DMSB) würdigte der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Deutschen Müllerschule, Walter Thönebe, die Verdienste des scheidenden Schulleiters. 13 Jahre lang unterrichtete Robohm an der Deutschen Müllerschule und leitete sie in den letzten zwei Jahren. Er unterrichtet die Fächer Müllereimaschinen, Futtermitteltechnik, Mathematik.
Seit Bestehen der Müllerschule in Braunschweig haben mehr als 2.000 Absolventen die Technikerausbildung zum Müllereitechniker und zum Mühlenbautechniker erfolgreich durchlaufen. Karl-Friedrich Robohm bildete die außerordentlich wichtige Klammer zwischen den Trägern der Schule, der Stadt Braunschweig und der Bezirksregierung Braunschweig, und der im Förderverein zusammengeschlossenen Wirtschaft aus Müllerei, Futtermittelwirtschaft und müllereibezogenem Anlagenbau. Die außerordentlich enge Zusammenarbeit führte im Jahr 2001 zur Umsetzung der Schule von der Wolfenbütteler Straße zur Salzdahlumer Straße innerhalb Braunschweigs. Außerdem arbeitete Robohm intensiv an der Erneuerung der inneren Ausgestaltung der Schule einschließlich der zum 1. September 2003 wirksam werdenden Erweiterung um den 3. Schwerpunkt Futtermitteltechnik. Walter Thönebe würdigte in einer herzlichen Laudatio die Verdienste des scheidenden Schulleiters und dankte Robohm für die hervorragende Zusammenarbeit. Für den Rat und die Stadt Braunschweig sprach Bürgermeisterin Friederike Harlfinger. Sie betonte, dass auch eine kleine Schule, wie es die Deutsche Müllerschule ist, zum guten Ruf Braunschweigs als Stadt der Schulen beitrage.
In diesem Semester erhielten 15 Absolventen ihre Diplome und verließen damit erfolgreich die Deutsche Müllerschule. Dieses sind:
Martin Bolkenius, Weitersburg; Marc Bosche, Vechta; Giuseppe Di Justo, Macchia/Italien; Claas Ebsen, Herzhorn; Panagiotis Georgoudis, Offenbach; Güngor Gümrük, Hamburg; Rüdiger Hagen, Hannover; Stephan Hoyer, Rheinberg; Radhouani Redissi, Tunis/Tunesien; Waldemar Schlidt, Wiesbaden; Bahram Shahraki, Teheran/Iran; Sven Sowada, Heiligenloh; Jochen Sting, Kirchheim; Randy Urban, Burg; Roberto Welz, Falkenberg.
Die Meisterprüfung im Müllerhandwerk wurde in diesem Jahr von 10 Absolventen, parallel zur Technikerausbildung, vor der Handwerkskammer in Braunschweig abgelegt.
Hans-Ulrich Kammann, Präsident des Verbandes "Glück zu", sprach Robohm für die Vereinigung der ehemaligen Müllerschüler den Dank für die gute Zusammenarbeit aus und wünschte für den Ruhestand alles Gute vor allem Gesundheit. Dem Dank und den guten Wünschen schlossen sich auch die derzeitigen Aktiven des Vereins "Glück zu" an.
Für die Bezirksregierung händigte Abteilungsleiter Roland Willems mit Dank für die geleistete Arbeit die Entlassungsurkunde aus und betonte die gute Zusammenarbeit des scheidenden Schulleiters mit der Verwaltung bei Stadt und Bezirksregierung.
Ebenfalls im Rahmen dieser Feierstunde wurden die Lehrkräfte Obering. Ottokar Feiß, StR. Gustav Rackebrandt, Prof. Dr. Edgar Schulz und Obering. Wolfgang Meißner, denen Bezirksregierung, Stadt, Förderverein und "Glück zu" sowie Schülervertreter ebenfalls herzlich Dank sagten und damit die besten Wünsche für einen guten Ruhestand verbanden.

