Aktuelles
06.09.06
22 Absolventen der DMSB erhielten am 14.07. ihre Zeugnisse und wurden zum Ende des Sommersemesters 2006 in das Berufsleben verabschiedet.
Volker Fritz, Wolfenbüttel
Unter Anwesenheit von Angehörigen und Freunden, aktiven und ehemaligen Dozenten, Vertretern der Handwerkskammer, des Fördervereins, der Stadt Braunschweig, des Verbandes „Glück zu” e.V. und etlicher ehemaliger Absolventen der DMSB wurden den Absolventen des Sommersemesters 2006 ihre Zeugnisse überreicht.
Im Konferenzzentrum der Schule an der Salzdahlumer Straße in Braunschweig hatten sich über 100 Teilnehmer zu diesem besonderen Anlaß zusammengefunden. Zugleich erhielten 12 von ihnen, nach bestandener Meisterprüfung, auch die Meisterbriefe als Müllermeister aus der Hand von Herrn Karl-Heinz Gerecke, der das letzte Mal als Mitglied des Prüfungsausschusses tätig war und sich nun endgültig verabschiedete.
Der Schulleiter, Herr Dir. Beißner spannte in seinen Grußworten den Bogen von den gestiegenen Anforderungen der Industrie und den daraus für die DMSB und ihre Absolventen resultierenden Qualitäts- und Effizienzforderungen bis hin zu der, neben den fachlichen Anforderungen, nun immer wichtiger werdenden sozialen Kompetenz der angehenden Führungskräfte.
Dem Lehrpersonal und seinem Engagement zollte der Schulleiter seinen besonderen Respekt und verwies auf angestellte Notenvergleiche der Abschlüsse an anderen Schulen dieser Ausbildungsklasse in Niedersachsen. Die DMSB-Absolventen des Sommersemesters 2006 nahmen da einen der vorderen Plätze ein. Drei der Absolventen wurden wegen überdurchschnittlicher Leistungen besonders belobigt.
Andreas Ehrhardt aus Kulmbach erreichte den besten Notendurchschnitt. Hinter ihm folgten dann Mohamed Elghazali aus Casablanca(Marocko) und David Fischer aus Koßdorf.
Die Wehmut, die Abgänger zu verlieren, mischte sich mit der Freude darüber, dass zum Beginn des Wintersemesters 2006/7 fast 30 Neulinge das Studium an der DMSB aufnehmen werden und sich so der insgesamt positive Trend der letzten Zeit bei den Anmeldungen weiter fortsetzt. Die Bürgermeisterin Frau Harlfinger von der Stadt Braunschweig, eine langjährige Unterstützerin der DMSB, gab den Absolventen mit auf den Weg, den Ort ihrer Studienzeit nicht zu vergessen den Kontakt aufrecht zu erhalten und sich im Beruf dann auch für die DMSB stark zu machen, damit künftige Jahrgänge die gleiche Möglichkeit zu einer soliden und praxisnahen Ausbildung in Braunschweig wahrnehmen könnten. Das große Engagement des Fördervereins würdigte sie ausdrücklich, da die hochwertige technische Ausstattung der DMSB ein wesentlicher Beitrag zu dem guten Ausbildungsstand der Absolventen sei. Besonders hier habe der Förderverein Beachtliches geleistet.
Im Namen des Fördervereins überbrachte Herr Engelke den Abgängern ebenfalls Glückwünsche und gab noch einige Ratschläge für das weitere Leben mit. Vom Ehrenpräsidenten des Verbandes „Glück zu” e.V., Stefan Kastenmüller, wurde den Mitgliedern des scheidenden Präsidiums des Vereins „Glück zu” (Aktivitas) je ein Buchgeschenk überreicht.
Zum Schluß folgte die Ansprache des Schülersprechers, Herrn Gutberlet, an die Schulleitung, die Dozenten und die übrigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an der DMSB im Namen der Studierenden. Liebevoll-kritisch, mit kleinen Anekdoten gemischt, wurde der zurückliegenden 2 Jahre an der DMSB gedacht.
Der persönliche Entwicklungsprozeß unter dem Einfluß der DMSB wurde bildhaft mit dem Vorgang im Mühlenbetrieb verglichen: „erst kommt die Rohware an, dann muß sie gründlich gereinigt und von unerwünschten Beimengungen befreit werden; dann folgt die Konditionierung und die anschließende Vermahlung und Veredelung zum fertigen Mehl". Wie in der Mühle, seien bei ihnen auch ganz unterschiedliche Typen daraus hervorgegangen, je nach der Persönlichkeit des Einzelnen. Für die Mühen und die Geduld aller Beteiligten mit ihnen bedankte der Sprecher sich im Namen der Schüler ausdrücklich.
Anschließend verteilten die Absolventen Abschiedsgeschenke an die so Geehrten und luden für den Abend zu einem kleinen Abschiedsfest im Garten des Studentenwohnheimes „Glück zu” e.V. an der Oker ein.
Am Abend, bei herrlichstem Sommerwetter, füllte sich der Ufergarten des Wohnheimes bis zum letzten Platz und die Absolventen bewiesen souveräne Grillkompetenz und verpflegten die über 50-köpfige Teilnehmerschar, bis nichts mehr hinein ging. Bei bester Stimmung wurde bis spät nachts geplauscht und der wärmebedingte Flüssigkeitsverlust sofort ausgeglichen.






